Tagesaktuelle Kurse
Goldkurs / Goldpreis aktuell in Euro
Hier finden Sie unsere aktuellen Ankaufspreise für Gold in Euro – abgeleitet vom aktuellen Börsenkurs.
Hier sehen Sie den Goldkurs – den Börsenpreis für Gold in Euro – und seine Entwicklung der letzten 30 Tage. Unsere Ankaufspreise in der Tabelle leiten sich davon ab.
Börsenkurs, kein Ankaufspreis. Stand 05.11.2026 · Datenquelle: MetalpriceAPI
Den Verlauf des laufenden Tages zeigt das folgende Live-Chart von Kitco. Es weist den Kurs in Euro je Kilogramm aus – geteilt durch 1.000 ergibt sich daraus der Preis je Gramm.

Börsenkurs, kein Ankaufspreis. Aktualisiert sich alle 60 Sekunden · Datenquelle: kitco.com
Der Goldkurs gilt für Feingold, also 999er Gold. Schmuck enthält immer nur einen Anteil davon: 585er Gold besteht zu 58,5 Prozent aus Feingold, 750er Gold zu 75 Prozent. In der Tabelle links stehen unsere Ankaufspreise deshalb bereits je Feingehalt.
Was den Goldkurs bewegt
Der Goldkurs wird in erster Linie durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Mehr als 50 Prozent der Nachfrage nach Gold geht von der Schmuckindustrie aus, die das Edelmetall für ihre Produkte benötigt. Aufgrund seines Rufes als sichere Anlageoption kaufen auch viele Menschen bei Krisen auf dem Finanzmarkt Gold ein. Hinzu kommen psychologische Faktoren wie Inflationserwartungen sowie die Finanzmarktzinsen.
Da Gold in der Regel in US-Dollar gehandelt wird, ist der Dollarkurs ein wichtiger Faktor bei der Bestimmung des Goldpreises in Euro. Die Auswirkungen des Dollars auf den Goldkurs sind normalerweise umgekehrt proportional: Wenn der Dollar fällt, steigt der Goldpreis und umgekehrt. Auch der Ölpreis spielt dabei eine Rolle – er wird ebenfalls meist in Dollar gehandelt, sodass eine Veränderung des Ölpreises über den Dollar auf den Goldkurs durchschlagen kann.
Warum der Goldkurs so stark schwankt
Die Volatilität von Gold kann sehr groß sein, der Kurs also innerhalb kurzer Zeiträume deutlich schwanken. Das liegt auch daran, dass Gold für viele Verkäufer und Käufer ein Spekulationsobjekt ist. Sie kaufen es nicht aufgrund seines Materialwertes, beispielsweise um Schmuck herzustellen, sondern in der Absicht, bei einem späteren Verkauf Gewinn zu erzielen.
Anders als Geld kann Gold nicht künstlich reproduziert werden – genau darauf beruht seine Wertstabilität in Zeiten starker Geldmengenausweitung. Umgekehrt gilt: In Kriegszeiten sinkt die Goldnachfrage und somit auch der Kurs, weil die Bevölkerung sparen muss und ihre Goldreserven verkauft. Auf dem Schwarzmarkt ist Gold dann allerdings besonders gefragt. Ähnliches gilt für andere Wertgegenstände wie Silber, Diamanten, Brillanten oder versilbertes Besteck.
Finanzmarkt und Zentralbanken beeinflussen den Goldkurs
Große Einflussmöglichkeiten auf den Goldpreis haben Marktteilnehmer mit großen Goldreserven. Gerade Zentralbanken oder Goldminengesellschaften können durch Leerverkäufe oder Goldproduktion erheblichen Einfluss auf den Goldkurs nehmen. Auch Finanzderivate haben immer größeren Einfluss auf den Goldpreis.
Seit Langem gibt es Gerüchte, dass die US-Notenbank in Zusammenarbeit mit Kreditinstituten den Goldkurs absichtlich manipuliert. Ein niedriger Goldpreis soll deswegen für die US-Regierung wünschenswert sein, weil das Vertrauen in den US-Dollar so wächst, Zinsen geringer werden und festverzinsliche Wertpapiere im Vergleich zur Goldanlage attraktiver werden. Allerdings führt ein fallender Goldpreis auch dazu, dass der Goldbestand an Wert verliert. Die US-Notenbank hat als Besitzer der größten öffentlichen Goldreserven aller Wahrscheinlichkeit nach eher wenig Interesse daran, den Goldkurs zu drücken. Die Reserven sind für Notlagen gedacht und würden durch fallende Kurse an Wirksamkeit verlieren.
Auffällig sind seit 1993 allerdings wiederkehrende Kursanomalien: Vor allem zur Eröffnung der weltgrößten Warenterminbörse New York Mercantile Exchange (NYMEX) und beim Nachmittagsfixing am London Bullion Market bricht der Goldkurs häufig innerhalb weniger Minuten stark ein.
Gold Faszination: Weltweit das begehrteste Edelmetall
Gold hat die Eigenschaft, das dehnbarste Element zu sein und eignet sich besonders gut für die Herstellung von Schmuck, aber auch zum Beispiel für Vergoldungen von Computer-Platinen. Im Guinness Buch der Rekorde steht zum Beispiel, dass man aus einem Gramm Gold einen Faden von 2400 Metern Länge ziehen kann mit einem Durchmesser von nur ca. einem Mikrometer. Des Weiteren kann ein Goldschläger aus einem Goldnugget, der nur wenige Millimeter Durchmesser hat, ein ca. neun Quadratmeter großes Stück Blattgold schlagen. Gold ist zudem ein perfekter Wärmeleiter und wird daher gerne in der Industrie eingesetzt und hat eine Dichte, die 20-mal höher ist als Wasser. In der Republik Südafrika gibt es die größten Goldvorkommen der Erde mit ca. 45g Gold pro Tonne Gestein. Im westaustralischen Kalgoorlie wurde der größte Goldklumpen mit ca. 71 Kilogramm zu Tage gefördert. Aurum (Gold) ist der lateinische Begriff für Gold und wird mit dem chemischen Symbol Au abgekürzt.
Gold: Geldanlage mit Krisenschutz seit Jahrtausenden
Seit Jahrtausenden wird die Menschheit von dem gelben Metall Gold fasziniert. Selbst die ägyptischen Pharaonen schmückten sich schon am liebsten mit Gold oder verwendeten dieses auch als Grabbeilage. Auf der ganzen Welt wurden Münzen geprägt, die auch als Zahlungsmittel galten, mit den Abbildern ihrer Kaiser und Könige. Seit mehr als zwei Jahrtausenden wird das gelbe Metall als Tauschmittel anerkannt.
Sichern Sie sich mit Gold gegen Kaufkraftverlust von Papierwährungen ab
Gerade als Geldanlage gewinnt Gold zu Krisenzeiten immer mehr an Bedeutung. Wer in Krisenzeiten ein Teil seines Kapitals in Gold investiert hat, wird im Nachhinein froh sein. Wer sein Geld in den letzten Jahren in Schmuck angelegt hat, durfte sich auch über steigende Goldpreise freuen. Gold dient seit jeher als Krisenwährung Nr. 1, um sich gegen den Kaufkraftverlust der Papierwährung abzusichern. Sobald die Menschen Inflationsangst bekommen, flüchten sie in Gold und das Resultat ist, dass der Goldpreis anfängt zu steigen. Gold überstand zum Beispiel die Hyperinflation 1918–1923 sowie die Währungsreform von 1948, während Bargeld oder Versicherungen unvorstellbare Wertverluste einstecken mussten.
Langfristig bestehen gute Aussichten auf einen weiter steigenden Goldpreis
Das wahrscheinlichste Szenario ist eine massive Inflation, bei den gigantischen Schuldenbergen, die zur Bekämpfung von den Staaten in der Finanzkrise angehäuft wurden. Es spielen aber auch andere Dinge eine Rolle, die langfristig für einen steigenden Goldpreis sprechen. Die Energiekosten steigen Jahr für Jahr an, daher wird es auch immer teurer, das Gold zu fördern oder abzubauen, aber auch die Nachfrage nach Gold übersteigt die Fördermenge von Jahr zu Jahr. Des Weiteren darf man auch nicht vergessen, dass sehr viele Spekulanten am Werke sind, die den Goldpreis beeinflussen.
Goldanlagen, die man meiden sollte
Es sind nicht alle Goldanlagen lohnenswert wie so mancher denkt. Hoch riskant sind zum Beispiel Termingeschäfte auf Gold, so mancher Anleger verlässt hiermit seinen sicheren Hafen und kann böse Verluste erzielen. Damit haben sie dann genau das Gegenteil von dem erreicht, was Sie mit ihrer Gold-Anlage eigentlich erreichen wollten (Sicherheit). Die Einzigen, die dann gut verdient haben, sind die hohe Anzahl der schwarzen Schafe, die sich in dieser Branche tummeln und es lediglich auf hohe Gebühren und Gewinnbeteiligungen abgesehen haben. Es ist auch nicht geeignet, sich Goldschmuck als Kapitalanlage zuzulegen, denn man bezahlt hier nicht nur den Goldpreis, sondern hinzukommen auch noch die Herstellungskosten sowie der Markenname, den man mitbezahlt.
Goldkurs aktuell: So entsteht unser Ankaufspreis
Der Goldkurs wird international gehandelt und ändert sich laufend. Aus diesem Kurs leiten wir unseren Ankaufspreis je Gramm ab – abzüglich eines Abschlags für Prüfung und Aufbereitung. Der Zeitpunkt der letzten Aktualisierung steht jeweils an der Preisangabe.
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