Schmuck mit Geschichte: Diese Stücke erzählen mehr als ihren Wert
Edelmetalle und Diamanten waren schon immer sehr wertvoll. Ob durch Königshäuser angefertigt oder zufällig entdeckt – der Besitz von Gold und Edelsteinen symbolisiert seit jeher einen gewissen Wohlstand. Genau deshalb übten sie auch eine große Faszination auf Außenstehende aus und waren sehr begehrt. Bekannte Schmuckstücke zeichnen sich daher nicht nur durch ihren materiellen Wert aus, sondern haben auch eine bewegte Geschichte.
Hope-Diamant
Schon seine blaue Farbe macht den Hope-Diamanten zu einer Rarität. Der geschliffene, 67-karätige Stein schmückte einst unter dem Spitznamen „Le Bleu de France“ König Ludwig XIV. Während der Französischen Revolution wurde der Stein gestohlen und tauchte erst nach fast 20 Jahren wieder auf. Seinen Namen „Hope-Diamant“ verdankt er seinem langjährigen Besitzer Henry Philip Hope. Doch die Assoziationen mit dem Schmuckstück sind nicht nur positiv: Legenden zufolge ist der Stein verflucht und bringt seinen Besitzern Pech oder fragwürdige Unfälle bis hin zu rätselhaften Todesfällen. Wer sich dennoch in die Nähe des Steins traut, kann ihn heute im amerikanischen National Museum of Natural History in den USA begutachten.
Kaiserliche Fabergé-Eier
Genau 50 Ostereier aus Edelsteinen und -metallen wurden zwischen 1885 und 1916 unter der Leitung von Peter Carl Fabergé für die russische Zarenfamilie Romanov hergestellt. Alexander III. schenkte seiner Gattin im Jahr 1885 das erste Ei. Die Begeisterung war groß und so folgte jährlich ein weiteres Ei – zehn Jahre lang, bis zu Alexanders Tod. Sein Sohn setzte diese Tradition als Nachfolger fort, allerdings mit zwei Eiern: eines für seine eigene Frau und eines für seine verwitwete Mutter. Die meisten Eier sind aufklappbar und enthielten ursprünglich eine Überraschung. Trotz der edlen Materialien, aus denen die Eier gefertigt sind, erhielten sie ihre Bedeutung wohl eher durch die Geschichte der Familie Romanov, die nach drei Jahrhunderten der Herrschaft während der Russischen Revolution gestürzt wurde.
Britische Kronjuwelen
Koh-i-Noor-Diamant
Orlov-Diamant
Auch die Herkunft dieses Steins ist eher Legende als Fakt: Angeblich wurde er einst aus dem Auge einer indischen Götterstatue gestohlen. Seinen Namen erhielt er jedoch erst durch seinen späteren Besitzer Grigorjewitsch Orlow, einen unglücklichen Liebhaber der russischen Zarin Katharina der Großen. Der Diamant war ein Geschenk, das sie zur Heirat bewegen sollte. Zwar gewann er nicht die Gunst der Kaiserin, doch Katharina ließ den Diamanten in die goldene Spitze des Zarenzepters einarbeiten, das heute im Moskauer Kreml ausgestellt ist.
FAZIT
Wertvolle Schmuckstücke sind häufig nicht nur aufgrund ihrer Materialien wertvoll. Sie erzählen Geschichten von Gewinnern, Verlusten und mysteriösen Vorkommnissen. Ob der blaue Hope-Diamant, die 50 Fabergé-Eier oder die britischen Kronjuwelen: Jedes dieser Stücke ist ein Symbol für Macht, Reichtum und historische Ereignisse. Sie zeigen, dass Luxusobjekte weit mehr sind als nur Schmuck. Sie sind wahre Zeitzeugen.
Hinweis: Bitte beachten Sie, dass wir Schmuck nur ankaufen, wenn er für uns aktuell von Interesse ist. Andernfalls erhalten Sie von uns lediglich den reinen Goldwert sowie eventuelle Steine oder andere Nichtedelmetalle zurück.















