Silber in Medizin und Kosmetik: glänzendes Heilmittel mit Geschichte
Ein kurzer Blick in die Geschichte
Silber gilt seit jeher als „sauberes Metall“. Schon die alten Griechen und Römer wussten, dass Wasser in Silbergefäßen länger frisch bleibt. Auch im Mittelalter vertraute man auf die keimtötende Wirkung von Silber: Adelige tranken aus Silberpokalen, um sich vor Krankheiten zu schützen. Später, bevor es Antibiotika gab, war Silber eines der wichtigsten Mittel gegen Infektionen. Ärzte setzten es in Form von Silbernitrat ein, um Wunden zu desinfizieren oder um Augenentzündungen bei Neugeborenen zu behandeln.
Silber in der modernen Medizin
Heute findet man Silber wieder in vielen medizinischen Anwendungen:
- Wundheilung: Verbände mit Silberionen helfen, Bakterien zu bekämpfen und die Heilung offener Wunden zu unterstützen.
- Implantate: Silberbeschichtungen auf Kathetern oder künstlichen Gelenken verhindern Infektionen.
- Medizinische Geräte: Durch die antimikrobielle Wirkung bleibt das Risiko von Keimen geringer.
Silber in Kosmetik und Hautpflege
Auch in der Beauty-Welt hat Silber Einzug gehalten. Silber wirkt, ohne die Haut stark zu reizen – deshalb eignet es sich auch für empfindliche Hauttypen.
Besonders Silberionen und kolloidales Silber sind beliebt:
- Pickel & unreine Haut: Silber kann antibakteriell wirken und dadurch Hautunreinheiten mildern.
- Deodorants: Silber neutralisiert geruchsbildende Bakterien, ganz ohne Aluminium.
- Anti-Aging-Pflege: Manche Marken setzen auf Silberpartikel, um die Hautbarriere zu stärken und die Regeneration zu fördern.















