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Gold als Anlage – Wann lohnt sich der Kauf?

Alexander Grey / shutterstock.com
In Zeiten wie diesen wächst durch die steigende Inflation die Sorge, dass Geld in Zukunft noch stärker an Wert verliert. Um der Entwertung des eigenen Geldes entgegenzusteuern, lohnt sich der Blick auf Gold  als Lösung.

Warum lohnt sich Gold als Anlage?

Seit Jahrhunderten handeln Menschen mit Gold. Wir benutzen heute im Alltag andere Währungen, doch die Akzeptanz des Edelmetalls Gold ist ungebrochen. Neben Banken nutzen auch unterschiedliche Unternehmensgruppen Gold als Investment. So wird der Entwertung des Kapitals durch eine steigende Staatsverschuldung und Zinspolitik entgegengewirkt.

Der beliebte Rohstoff konnte auch jeder Finanzkrise standhalten und behielt seinen Wert. Die Nachfrage nach Gold ist in den vergangenen Jahren stark gestiegen. Wer zum Beispiel 2014 in Gold investiert und bis heute gehalten hat, konnte beobachten, wie sich der Wert verdoppelt oder auch verdreifacht hat. Ein prognostizierender Blick in die Zukunft zeigt also: Gold wird einen Sachwert behalten. Doch wer bestimmt en Wert des Goldes?

Wie bei jeder Handelsware positioniert sich der Goldpreis über Angebot und Nachfrage. In dem Fall jedoch liegt eine Besonderheit vor. Als natürlicher Rohstoff ist das Angebot begrenzt. Steigt demnach die Nachfrage, steigt auch der Preis in direkter Konsequenz. Verliert eine Währung ihren Wert, bleibt Gold stabil.

Für wen lohnt sich Gold als Anlage?

Gold ist eine krisensichere und langfristige Investition. Es unterliegt selten größeren Schwankungen. An Goldcharts ist zu erkennen, dass der Wert im Laufe der Jahre stetig steigt. Daher eignet es sich gut für die private Rentenvorsorge. Ebenso können Eltern und Großeltern finanziell die Zukunft ihrer Kinder und Enkel absichern.

Entsprechend der eigenen finanziellen Möglichkeiten können bis zu 20 Prozent des Vermögens in Gold investiert werden. Es bietet sich ebenso für Geldbeträge an, die zurzeit nicht für das tägliche Leben benötigt werden. Ankäufe können bis zu einem Wert von 2.000€ in bar als anonymes Tafelgeschäft getätigt werden.

Münzen oder Barren – in welcher Form lohnt sich Gold als Anlage?

Investition in Gold erfolgt über zwei Produkte. Es gibt die Münz- und Barrenform. Bei Münzen spricht man entweder von Bullion (reine Anlagemünzen) oder von Kurant (das alte Umlaufgeld, mit dem früher bezahlt wurde). Münzen sind immer beidseitig geprägt, wodurch die Herstellungskosten geringfügig höher sind als bei den einseitig geprägten Barren. Da die Herstellungskosten die Prägekosten sind, ist es irrelevant, wie groß oder schwer die Münze oder der Barren ist.

Bei Prägekosten von ca. zehn Euro ist ein Gramm Barren verhältnismäßig teurer als ein oz. Barren (31,1 Gramm). Je höher das Gewicht des Goldstückes, umso günstiger wird es und liegt somit näher am börsendotierten Goldkurs . Der Goldkurs wird in US-Doller gehandelt.

Aber wenn der Goldkurs fällt, heißt es nicht, dass auch in Deutschland der Kurs gefallen ist. Auch der Euro-Dollar Wechselkurs spielt dementsprechend eine Rolle und muss mit eingerechnet werden. Wer sich für den Kauf von Münzen entscheidet, sollte international anerkannte Münzen kaufen. Beispiele sind Krügerrand, Maple Leaf, Nugget/Känguru, Philharmoniker und Eagle oder Britannia. Wer in Barren investieren möchte, sollte auf LBMA-zertifizierte Barren zurückgreifen. Zu nennen sind: Heraeus, Valcambi, Degussa, Hafner, ESG, Umicore, Swiss, Pamp etc.

Ein großer Vorteil von Gold zu anderen Edelmetallen: Gold ist in der Europäischen Union steuerfrei. Bei dem Kauf bzw. Verkauf spart bzw. verliert der Anleger keine Mehrwertsteuer. Auch die Abgeltungssteuer für Gewinne aus Goldverkäufen fällt nicht an. Voraussetzung ist, dass das Gold für mindestens ein Jahr gehalten wird oder bei früherem Verkauf der Gewinn nicht über 600 Euro liegt.

Anleger müssen außerdem nicht befürchten, bei Insolvenz den Gegenwert des Goldes nicht zu erhalten. Denn Gold zählt zum Sondervermögen und ist somit vor dem Zugriff des Finanzamtes oder vor Gläubigern geschützt.

Hier liegt der große Unterschied zu Gold in Form von Wertpapieren, sogenannte Gold-ETCs (Exchange Traded Commodities). Wertpapiere haben zwar den Nutzen, dass keine zusätzlichen Kosten der Herstellung und Lagerung anfallen. Sie gelten jedoch, anders als physisches Gold, nicht als Sondervermögen und sind somit nicht vor Insolvenz des Anbieters geschützt. Um physisches Gold sicher zu lagern, nutzen Sie Wertlagerungen in Einzelaufbewahrung, Schließfächer bei der Bank oder, bei entsprechender Versicherung, einen privaten Tresor.

Auf einen Blick – alle Fakten rund um das Thema Gold als Anlage

  • Gold ist krisenfest – durch die Akzeptanz von Gold bei Anlegern und begrenztem Vorkommen schützt Gold als Anlage vor Inflationen
  • Angebot und Nachfrage bestimmen den aktuellen Goldpreis
  • Gold ist in der Europäischen Union steuerfrei
  • Anleger sollten bis zu 20 Prozent ihres Vermögens in Gold investieren da langfristig Gewinne zu erwirtschaften sind.
  • Anonyme Tafelgeschäfte bis 2000 Euro in bar sind vor Ort möglich.
  • Gold in physischer Form gilt als Sondervermögen und ist vor Insolvenzen geschützt
  • Gold als Anlage kann auch durch Wertpapiere erfolgen, ist jedoch in dem Fall nicht vor Insolvenz des Anbieters geschützt
  • Münzen und Barren eignen sich für den Kauf, da Sie preislich nahe am Goldkurs gehandelt werden und leicht käuflich und verkäuflich sind – wichtig ist die internationale Handelsfähigkeit
  • Unsere zwei wichtigsten Tipps für Sie:

    1. Bleiben Sie flexibel:

    Kaufen Sie Goldbarren und Münzen in unterschiedlichen Größen. Sollten Sie Geld benötigen, können Sie umso genauer die Goldmenge verkaufen, die den Betrag bringt, den Sie benötigen.

     

    1. Erzielen Sie einen guten Durchschnittskurs:

    Kaufen Sie Goldbarren und Münzen zu unterschiedlichen Zeiten. Sie wissen nie, ob der Kurs gerade niedrig oder hoch ist.

ÜBER 100.000 ERFOLGREICHE ANKÄUFE.
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